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Biochips Elektrische Biochips können als DNA oder Protein-Chip ausgelegt werden und ermöglichen eine schnelle und kostengünstige Analyse von mRNA oder Proteinen. An den Elektroden des Chips werden unterschiedliche Fängermoleküle immobilisiert. Die zu untersuchende flüssige Probe wird auf den Chip gegeben. Bindet ein Targetmolekül aus der Probe an ein Fängermolekül, entsteht ein elektrisches Signal, das gemessen wird.
Eine neue Entwicklung der elektrischen Biochips ist die Sandwich-Hybridisierung mit magnetischen Beads. Bei dieser Technik werden Biotin-markierte Fängersonden und Digoxigenin-markierte Detektionssonden mit der zu untersuchen RNA-Probe hybridisiert. Die entstehenden Sandwichmoleküle werden über das Biotin der Fängersonde an magnetische Beads gebunden. Durch Inkubation mit einem Phosphatase-gekoppelten DIG-Antikörper wird eine Redoxreaktion an einem Substrat katalysiert, die als elektrisches Signal gemessen werden kann. Die Stärke des elektrischen Signals ist ein Maß für die Konzentration der untersuchten mRNA in der Probe.
Die Hauptanwendungsbereiche für elektrische Biochips liegen auf den Gebieten:
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